Freitag, 15. November 2013

Heroes - Helden im transmedialen Produzieren

Die amerikanische Fernsehserie «Heroes» aus dem Jahr 2006 hat die Fans gefesselt. Die Charakteren mit übernatürlichen Kräften spielten allerdings nicht nur in der normalen Serie im Fernsehen, sie traten noch in weiteren Medien als Helden auf.

Comic
Über die Geschichte der «Heroes» wurde von denselben Autoren auch ein Comic geschrieben. Er erschien einerseits als Druckversion, andererseits online. Im Comic wurde die Geschichte aus der Fernsehserie weitererzählt, zudem gab es sogenannte «Easter Eggs», das heisst, es tauchten Besonderheiten auf. 

Web-Hinweise
In der Fernsehserie gab es zudem immer wieder Hinweise, welche auf das Internet verwiesen. So erschienen etwa Internetseiten, auf welchen es weitere Details zur Serie gab.

Social Media
Alle Charaktere der Fernsehserie «Heroes» waren auf den sozialen Medien aktiv. Das heisst, sie hatten ein eigenes Facebook-Profil, weiter schrieben sie auch einen Blog. 

Partizipation der Zuschauer
Die Zuschauer konnten an der Serie teilhaben, sodass es manchmal schwierig war, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Die Fans konnten mit den Charakteren nicht nur auf Facebook befreundet sein oder ihre Blogs lesen, es war für sie auch möglich, sich bei einer speziellen Community anzumelden. Die Fans erhielten anschliessend Mitteilungen von den Charakteren und wurden in das Geschehen miteinbezogen.  

Wie die transmediale Produktion im Detail funktionierte, zeigt das folgende Video:


Die Handlungen der «Heroes» spielte sich also auf verschiedensten Medien ab. Auf jedem einzelnen Medium waren die Geschichten jedoch in sich abgeschlossen und waren ohne die anderen verständlich.  

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